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Im Jahr 1954 wurde dem Rechtsanwalt und Shetlandponyzüchter Les Boomhower in Mason City (Iowa) eine Araber / Appaloosa Stute zur Zucht angeboten. Boomhower deckte die Stute mit einem seiner Shetlandhengste und ein kleines buntes Hengstfohlen mit zahlreichen schwarzen Flecken am gesamten Stamm war das Resultat dieser Anpaarung.  Am Eindrucksvollsten war ein schwarzer Fleck an der Flanke in Form einer schwarzen Hand, damit stand natürlich der Name des Hengstes fest: Black Hand.

Boomhower organisierte bald darauf ein Treffen mit anderen Züchtern und der Pony Of the Americans Club mit eigenem Zuchtbuchwurde gegründet. Black Hand wurde als POA # 1 registriert.

Von Anfang an wurden strikte Zuchtstandarts und Rassemerkmale festgelegt. Nur bei Einhaltung aller Merkmale konnte ein Fohlen als „POA“ registriert werden. Die wichtigste Festlegung war das Stockmaß: Dies war zunächst „44 up to 52 inches“, das entspricht 117 bis 138 cm.
Das Zuchtziel sollten keine typischen Ponys, sondern kompakte, muskulöse Kleinpferde nach dem Vorbild der Quarter Horses sein. Außerdem sollten die Pferde auch aus einiger Entfernung sichtbar bunt gezeichnet sein. Die Erfolgsgeschichte der POAs nahm ihren Lauf: der ursprüngliche nationale POA Club wurde zur Keimzelle von US – bundesstaatlichen Untergruppierungen, regionalen Shows und Sales und der World Championship Show.

Siri Chief (POA #2), Scottish Cheiftan, Dragon, Chief Little Britches, East Acress Double Tough, Gold Prince, Chief Beaver Britches sind die großen Namen aus den 60er und 70er Jahren der amerikanischen POA – Zucht und mittlerweile Legenden geworden.

In den letzen Jahren sind Tough Plaudit, Takaupa Gold, Tribute to Prince, Bouncer erfolgreiche Vererber und vielfache World Champions geworden.

   POA No. 1, BLACK HAND